Keine Chance bei der SG Letter
von Saskia Wiennecke
Manchmal gibt es diese Spieltage, an denen einfach nichts gelingen will.
Beim Auswärtsspiel gegen die SG Letter musste die SG TV Mandelsloh/SV Germania Helstorf eine deutliche 0:10-Niederlage hinnehmen.
Schon in den Doppeln wurde klar, dass es ein schwerer Abend werden würde. Letter spielte druckvoll, präzise und ließ kaum Luft zum Atmen. Jeder Angriff saß, jeder Ball schien die Tischkante zu küssen – und wir fanden kaum Mittel dagegen.
Gegen eine Wand gespielt
In den Einzeln setzte sich das Bild fort. Letter trat geschlossen, selbstbewusst und mit hoher Qualität auf. Lange Ballwechsel waren selten, stattdessen bestimmte der Gastgeber Tempo und Richtung der Partie.
Egal ob im oberen oder unteren Paarkreuz – die SG kämpfte, versuchte Lösungen zu finden, stellte taktisch um, doch es war an diesem Abend schlichtweg kein Durchkommen. Das Ergebnis von 0:30 Sätzen spricht eine deutliche Sprache.
Und trotzdem: Aufgegeben wurde nie.
Sandra springt ein – und stellt sich der Herausforderung
Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Sandra Pflanz, die kurzfristig ausgeholfen hat. Sich gegen einen so starken Gegner in den Dienst der Mannschaft zu stellen, ist alles andere als selbstverständlich.
Auch wenn die Spiele verloren gingen – der Einsatz, die Bereitschaft zu kämpfen und Verantwortung zu übernehmen, verdienen großen Respekt. Gerade in schwierigen Momenten zeigt sich, wer für die Mannschaft einsteht.
Danke, Sandra, für dein Aushelfen!
Blick nach vorn
So schmerzhaft ein 0:10 auch ist – es gehört zum Sport dazu. Letter war an diesem Abend schlicht überlegen. Für die SG TV Mandelsloh/SV Germania Helstorf heißt es nun: analysieren, abhaken und nach vorne schauen.
Denn eines ist sicher:
Solche Abende machen keinen Spaß – aber sie schweißen zusammen und schärfen den Blick für die kommenden Aufgaben.
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