Verdiente Niederlage in Steinhude – Mandelsloh enttäuscht als Team, nur Heiko Pape überzeugt

von Chrischan Wiennecke

Der Freitagabend in Steinhude hätte für die 4. Herren des TV Mandelsloh/SG Germania Helstorf ein Wendepunkt werden können – doch stattdessen wurde es ein hartes Stück Realität. Die Mannschaft unterlag dem SC Steinhude deutlich mit 3:7, und das vor allem, weil gleich mehrere gewinnbare Spiele einfach aus der Hand gegeben wurden.

Dabei begann alles vielversprechend:
Wiennecke/Lahrs lieferten im Doppel ein echtes Krimi-Match ab. Nach fünf Sätzen voller Hin und Her setzten sie sich mit 15:13 im Entscheidungssatz durch und holten den wichtigen ersten Punkt. Ein Start, der Mut machte.
Das zweite Doppel jedoch ging trotz guter Phasen an Steinhude – 1:1, eine solide Ausgangslage für das, was kommen sollte.

Doch genau ab hier verlor Mandelsloh den Faden.

Im oberen Paarkreuz gingen gleich zwei Spiele weg, die man hätte gewinnen können, wenn nicht sogar müssen. Christian Wiennecke und Axel Schulz kamen nie wirklich in ihren Rhythmus und ließen sich von der aggressiven und auch passiven Spielweise der Gastgeber mehrfach überrennen. Die Sätze waren eng, die Chancen waren da – doch am Ende fehlte die Durchschlagskraft.

Auch Björn Lahrs erwischte einen gebrauchten Abend. Nach seinem starken Doppel wirkte er in beiden Einzeln komplett von der Rolle, verlor jeweils klar und ohne Zugriff. Ein bitterer Einbruch, der das Team weiter belastete.

Einziger Lichtblick des Abends: Heiko Pape.
Der Mandelsloher Routinier zeigte eindrucksvoll, wie man auswärts auftritt: konzentriert, mutig und mit echtem Siegeswillen.
Er besiegte Farnung klar mit 3:0 und legte später gegen Rintelmann ein weiteres starkes 3:1 hinterher.
Heiko war ganz eindeutig derjenige, der das Team lange im Spiel hielt – und ohne ihn wäre das Ergebnis noch deutlich düsterer ausgefallen.

Doch insgesamt war die Mannschaftsleistung zu wenig.
Zu viele einfache Fehler, zu wenig Kontrolle in den entscheidenden Momenten, zu wenig Überzeugung. Steinhude war an diesem Abend schlicht entschlossener – und gewann deshalb verdient.

Am Ende steht ein 3:7, das weh tut, weil es nicht zwingend so hätte kommen müssen.

Jetzt heißt es: Mund abwischen, ehrlich bleiben und in den nächsten Wochen zeigen, dass die Mannschaft mehr kann, als sie in Steinhude gezeigt hat.

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